Vulkan Cotopaxi

Vulkan Cotopaxi

geschrieben von Marius

Nach einer steilen Abfahrt mit über 60 Stundenkilometer checken wir in einem kleinen Hotel am Eingang des National Park Cotopaxi ein. Beim Kaminfeuer und mit einem Kakao können wir uns sehr gut entspannen.

Nachdem Hannah leider über Nacht krank geworden ist, entschließe ich mich dazu, die geplante Tour zum Cotopaxi Vulkan trotzdem zu machen. So fahre ich mit zwei Paaren aus Kanada und den USA inklusive ecuadorianischem Guide los.

Als erstes geht es zu einem See auf 3.700 Meter Höhe, um ein wenig zu akklimatisieren. Den Druck merke ich an der Sonnencreme. Beim Aufmachen der Tube schießt sie von allein heraus.

Danach fahren wir weiter auf einer Schotterpiste und die Schlaglöcher werden von Meter zu Meter größer und die Straße steiler. Auf dem Weg hat ein anderes Auto eine Panne. Doch das Problem ist schnell gelöst. Wir nehmen die anderen Touristen einfach mit nach oben.

Angekommen auf dem Parkplatz auf 4.700 Höhenmeter haben wir nun zwei Optionen. Die erste und schnellere Variante führt auf direkten Weg zum Refugio José Rivas des Cotopaxi Vulkans und die zweite Variante führt im Zick Zack zum Ziel. Letztere erscheint uns angemessener und so ging es langsam voran. Die dünne Luft macht sich nun bemerkbar und mit kleinen Schritten und einigen kleinen Pausen geht es voran. Dank den Coca Bonbons habe ich immerhin ein besseres Gefühl nicht höhenkrank zu werden.

Das Wetter ändert sich hier oben im 5 Minuten Takt. Zwischen Regen, Hagel, Sonne und dicken Wolken ist alles dabei. Nach einer Stunde und 30 Minuten kommen wir oben auf 4.864 Meter über den Meeresspiegel an und genießen die atemberaubende Aussicht.

Weiter geht es nun nur mit Expeditionsausrüstung. Auch das Militär trainiert hier oben. Erst beim Abstieg und die anschließende schnelle Autofahrt nach unten merke ich den Druck auf meinen Ohren. Die Wanderung macht Lust auf mehr und ich freue mich schon bald mit Hannah den nächsten Berg zu besteigen.

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